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September 2011
Das Stadtteilfest am 24.September war ein voller Erfolg!
Bei strahlend schönem Herbstwetter traf sich Jung und Älter im Jaspersweg zum klönen, spielen, essen und trinken. Die Fotos zeigen ein paar Ausschnitte des Tages.
August 2011
Neuer Vorstand des Fördervereins der Grundschule im Bergmannsfeld
Im März fand die Mitgliederversammlung des Fördervereins der Grundschule statt. Er besteht zur Zeit aus 36 Mitgliedern und versucht, die Aktionen der Schule zu unterstützen und finanziell durch Mitgliedsbeiträge und Spenden zu helfen, wenn finanzielle Lücken bei notwendigen Anschaffungen bestehen
Beim Bericht des Vorstandes wurde erinnert an die Stutenkerlaktion, die Schulhofbemalung und das Tanzprojekt „Tantmoto“, das über das Stadtteilbüro organisiert wurde.
Nachdem in den vergangenen Jahren der Vorstand von den Lehrerinnen der Schule Frau Dehlert, Frau Rytzner und Frau Bestek getragen wurde, konnte diesmal bei den Neuwahlen Eltern gewonnen werde, die diese Aufgabe übernehmen:
Erste Vorsitzende wurde Magdalena Kaluza, zweite Vorsitzende Mimount Artey und Kassiererin Gülgar Apaydin. Schriftführerin wurde die neue Mitarbeiterin des Stadtteilbüros Roswitha Paas.
In Zukunft möchte der Förderverein verstärkt Mitglieder werben und wird u. a. mit einem Kuchenstand und Informationen beim Stadtteilfest vertreten sein. Auch verschiedene Aktionen und die Verteilung von Informationsflyern an die Familien der Erstklässler soll für mehr Wahrnehmung im Stadtteil sorgen. Wenn Sie also Interesse an einer Mitgliedschaft im Förderverein haben wenden Sie sich an Roswitha Paas im Stadtteilbüro, Tel. 54 06 06.
Juni 2011
5 Infotafeln zur Stadtteilgeschichte der Siedlung Bergmannsfeld
Das Stadtteilbüro Bergmannsfeld hat Mitte Mai 5 Informationstafeln zur Geschichte der Siedlung Bergmannsfeld aufstellen lassen.
Der Historiker Christoph Wilmer, der 2008 schon das Buch `INNENANSICHTEN – 40 Jahre Bergmannsfeld´ geschrieben hatte,
hat für diese Tafeln Texte und Bilder zusammengestellt. Sie bieten den Bewohnern der Siedlung nun in Kurzform interessante
Rückblicke auf die Vorgeschichte und Anfänge der Siedlung. Wer sich ausführlicher informieren möchte, kann im Stadtteilbüro
das Buch zur Siedlung erwerben oder es in der Stadtteilbibliothek im Bürgerhaus ausleihen.
Gefördert wurden die Tafeln durch die Bezirksvertretung-7 und die Sparkasse Essen.
Die Themen und Standorte der Informationstafeln:
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1. Siedlungsgeschichte Oststadt / Bergmannsfeld
Philosophenweg am Eingang der Ladenstraße
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2. Bauernhof Bergmann
Erasmusstraße, gegenüber Haus Nr. 4 am Zugang zur Grünfläche
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3. Schule im Bergmannsfeld
Erasmusstraße 42, vor dem Schultor
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4. Bürgerhaus Oststadt
Schultenweg, im Eingangsbereich des Bürgerhaus
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5. Bergbaugeschichte, Schacht Heintzmann
Alleestraße, vor dem Tor zur Schachtanlage
Klicken Sie hier wenn Sie Bilder und Texte der Infotafeln grösser sehen und lesen möchten.
Juni 2010
► Eine kurze Chronologie der Ereignisse
Nach der SPD lehnen auch CDU und Grüne/Bündnis `90 die Schließung der
Grundschule im Bergmannsfeld ab!
Gemeinsames Votum gegen die Schließung in der Ratssitzung am 30.06. wird
angekündigt.
Montag, 21.06.
Die Initiative gegen die Schließung der Schule im Bergmannsfeld hatte die Fraktionen im Rat der Stadt Essen zur Podiumsdiskussion ins Bürgerhaus
Oststadt eingeladen.
Die wichtigste Neuigkeit machte aber schon in der Woche zuvor die Runde. Nach der SPD, die sich schon früh öffentlich auf den Erhalt der
Schule festgelegt hatte, haben nun auch CDU und Grüne beschlossen, in der Ratssitzung am 30.06. gegen die Schließung der Schule zu votieren.
Damit ist der Plan der Schulverwaltung, den Standort aufzugeben, vorerst vom Tisch.
In der Podiumsdiskussion bestätigte Ratsherr Wandtke (Grüne) die Entscheidung seiner Partei sowie der CDU, einen gemeinsamen Antrag zum
Erhalt der Schule in den Rat einzubringen. Gleichlautend hatte sich vorab schon die CDU, deren Ratsvertreter wegen andere Verpflichtungen
nicht an der Veranstaltung teilnehmen konnten, gegenüber der Initiative geäußert. Zusammen mit der SPD ist also eine deutliche
parteiübergreifende Mehrheit gesichert.
In der Diskussion drehte es sich folgerichtig auch schon um die Frage, wie sich der Schulstandort für die Zukunft entwickeln und absichern lässt.
Janine Laupenmühlen, Vorsitzende des Schulausschuss und Mitglied der SPD, riet den Akteuren im Stadtteil, sich weiterhin aktiv einzubringen. Ratsherr Wandtke sah zuerst die Bezirksvertretung am Zuge, zusammen mit dem Netzwerk der Einrichtungen vor Ort und den Eltern an der Gestaltung des Schulstandortes mitzuwirken. Von der zuständigen Verwaltung erwarte man nun aber zunächst detaillierte Informationen über den Investitionsbedarf an der Schule. Hier ist bisher nur ein Gesamtbedarf von über 2 Mio. genannt worden. Für welche baulichen Maßnahmen diese Summe im Einzelnen benötigt wird ist aber noch unklar.
Vertreter des Stadtteils machten deutlich, dass sie ihre Mitarbeit nicht nur anbieten, sondern vielmehr erwarten, zukünftig beteiligt zu werden.
Die Ratssitzung am 30.06., ab 15:00 ist öffentlich. Zahlreiche Anwesenheit macht nach wie vor Sinn.
Olaf Boxberg
Elternpflegschaft der Schule im Bergmannsfeld
Seit dem 12.05. stemmt sich der Stadtteil gegen die Planung, die Schule
im Bergmannsfeld zu schließen.
Was ist seitdem passiert und wie geht es weiter?
20.05. - Schulkonferenz:
Rund 60 Eltern, Lehrerinnen und Unterstützer aus dem Stadtteil versammeln sich zunächst um 18:00 in der Schule, um darüber zu beraten, was zu tun ist. Ab 19:00 stellen Herr Goßmann vom Schulverwaltungsamt, sowie der Schulrat Herr Becker die Planung und die Argumente der Stadt vor.
Für die anschließend tagende ordentliche Schulkonferenz müssen die meisten Anwesenden die Schule verlassen. Die Schulkonferenz beschließt, dass sie die Planung der Stadt ablehnt.
21.05. - Sitzung des Ortsvereins der SPD Oststadt im Bürgerhaus:
Zur Sitzung des SPD - Ortsvereins im Bürgerhaus erscheinen rund 100 Eltern, Kinder, Lehrer und andere Unterstützer. Die SPD - Mandatsträger aus Bezirksvertretung und Rat diskutieren die Lage mit den Gästen und versichern, dass sie sich gegen die Schließung aussprechen werden.
31.05. - Treffen mit CDU Bezirks- und Ratsvertretern:
Auf Einladung der evangelischen Gemeinde treffen sich im Bodelschwinghhaus CDU - Mandatsträger der Bezirksvertretung und des Rats mit Eltern, Lehrerinnen, Vertretern der Kindergärten und Gemeinden zum Gespräch.
Auch bei der CDU werden die Argumente der Gegner der Schließung positiv aufgenommen.
01.06. - Fototermin auf dem Schulhof.
Auf dem Schulhof versammeln sich ca. 200 Kinder und Erwachsene zum Fototermin für den Steeler Kurier.
02.06. - Neue Statistik - Mehr Kinder unter 6 Jahren im Bergmannsfeld:
Die Auswertung neuer statistischer Daten zeigt, dass die Zahl der Kinder zwischen
0-5 Jahren in der Siedlung seit Ende 2006 deutlich gestiegen ist. Waren es am 31.12.2006 noch 372 Kinder so waren es zum 31.03.2010 430 Kinder unter 6 Jahren. Damit sollte auch die Grundschule in den nächsten Jahren genügend Anmeldungen für mindestens 2 Klassen haben.
08.06. - Sitzung der Bezirksvertretung - 7:
Die Bezirksvertretung-7 (Steele, Kray, Freisenbruch, Horst) befasst sich in ihrer Sitzung auch mit dem Grundschulentwicklungsplan der Stadt. Im Bezirk soll außer der Schule im Bergmannsfeld auch die Ruhrauschule in Steele geschlossen werden. Von beiden Schulen sind viele Gegner der Schließungspläne gekommen.
Zu Gast in der Sitzung sind auch die Vertreter der Schulverwaltung, die den Bezirkspolitikern ihre Planung erläutern und Fragen beantworten. Nach eingehender Diskussion fasst die Bezirksvertretung einstimmig den Beschluss, dass die Schule im Bergmannsfeld nicht geschlossen werden darf.
09.06. - Sitzung des Schulausschusses des Rats der Stadt Essen:
Die öffentliche Sitzung des Schulausschusses findet im Ratssaal im Rathaus Porscheplatz statt. Auf der Zuschauerempore sind viele Kinder, Eltern, Lehrerinnen und Unterstützer, die ihren Protest zeigen und die Diskussion verfolgen wollen. Die Ausschussvorsitzende erteilt den Gästen vor Beginn der Sitzung Rederecht, um ihre Positionen darzustellen. 4 Vertreterinnen der verschiedenen Schulen richten sich an die Ausschussmitglieder. Der Schulausschuss vertagt dann allerdings den Tagesordnungspunkt der Grundschulentwicklungsplanung. Der Punkt wird also nicht diskutiert. Eine Entscheidung wird voraussichtlich in der Sitzung des Rats am 30.06. fallen.
14.06., 9:00 - Aufführung eines Protestsongs:
Um 9:00 wird auf dem Schulhof ein Protestsong gegen die Schließung der Grundschule aufgeführt.
Die nächsten Aktionen
21.06., 19:00 - Podiumsdiskussion im Bürgerhaus Oststadt
Eingeladen sind die Fraktionsvorsitzenden von SPD, CDU und Die Grünen im Rat der Stadt Essen. Die Diskussion wird moderiert von Pastor Olaf Zechlin und Pfarrer Markus Pottbäcker.
21.06.-30.06. - Aktion `Ich geh mit Dir´
Vom 21.06.-30.06. sind Lokalpolitiker herzlich eingeladen zu einem Frühstück mit anschließendem Schulweg vom Bergmannsfeld zur Astrid-Lindgren-Schule im Hörsterfeld. Treffpunkt ist um 7:00 Uhr im Bodelschwinghhaus.
28.06. Wandertag
Wandertag zur Astrid-Lindgren-Schule mit Polizeischutz. Start um 7:30 auf dem Schulhof der Schule im Bergmannsfeld.
30.06., 14:00 Uhr Sitzung des Rats der Stadt Essen im Rathaus am Porscheplatz
Die Sitzung ist öffentlich. Die Tagesordnung kann vorab auf der homepage der Stadt Essen / Ratsinformationssystem eingesehen und runtergeladen werden.
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Mai 2010
► Schule im Bergmannsfeld soll geschlossen werden!
So plant es die Stadt Essen!
- zum Schuljahr 2011/2012 soll keine neue 1. Klasse mehr gebildet werden
- spätestens zum Schuljahr 2013/2014 soll die Schule geschlossen werden
- die Kinder aus dem Bergmannsfeld sollen zukünftig die Grundschulen in
Freisenbruch oder Horst / Hörsterfeld besuchen
Wir sagen:
- Unsere Schule darf nicht geschlossen werden!
- Die Schule hat genug Anmeldungen (2 erste Klassen im nächsten Schuljahr)
- Die Schule ist wichtig für unsere Siedlung
- Unsere Kinder sollen keine weiten Wege gehen müssen
Wehren Sie sich gegen die Schließung unserer Schule!
- unterschreiben Sie gegen den Schließungsplan
Machen Sie der Politik durch Ihre Anwesenheit deutlich, dass Sie den Schließungsplan ablehnen!
- Am 08.06., 16:00 in der Bezirksvertretung - 7 im Rathaus Kray
- Am 09.06., 15:00 im Schulausschuss der Stadt Essen im Rathaus Porscheplatz
- Am 21.06., 18:00 in der Podiumsdiskussion im Bürgerhaus Oststadt
- Am 30.06., 15:00 in der entscheidenden Sitzung des Rates der Stadt Essen
Der 3. Grundschulentwicklungsplan, den die Schulverwaltung am 12.05. dem zuständigen Schulausschuss vorgelegt hat,
sieht vor, dass die Schule
ab dem Schuljahr 2011/2012 keine neue 1. Klasse mehr bildet. Spätestens zum Ende des Schuljahres 2013/2014 soll
die Schule dann schließen. Erfahrungsgemäß wird dies schon 1-2 Jahre früher geschehen, sodass die letzten 3. Und 4.
Klassen dann zu einer anderen Schule wechseln müssen.
Die Begründung der Schulverwaltung:
Die Bevölkerung insgesamt und damit auch die Zahl der Schulkinder sinkt.
Insgesamt unterhält die Stadt mit den 3 Schulen in der näheren Umgebung 1 Schule zuviel. Die Schule im Bergmannsfeld,
die Morungenschule in Freisenbruch sowie die Astrid-Lindgren-Schule im Hörsterfeld sind alle schon jetzt oder perspektivisch
2-Zügige Schulen (2 Klassen pro Jahrgang). Alle 3 Schulen sind jedoch deutlich größer und waren mal für 4 Züge ausgelegt.
Die Stadt kann den Unterhalt für alle drei Schulen nicht mehr finanzieren. Die Schule im Bergmannsfeld benötigt in den
nächsten Jahren die höchsten Investitionen im Vergleich der 3 Schulen. Die Stadt müsste hier, neben der Förderung die
sie vom Land bekäme, einen Eigenanteil von ca. € 750.000.- selbst aufbringen.
Diese Argumente sind sicher nicht von der Hand zu weisen.
Dennoch wird die Planung von der Elternschaft, den Kirchengemeinden, Wohnungsgesellschaften, Kindergärten und
allen anderen Einrichtungen im Bergmannsfeld gemeinsam abgelehnt.
In der Schulkonferenz am 20.05. wurde dies auch klar begründet:
- diese Schule hat stabile Anmeldungen. Für das kommende Schuljahr werden
wieder 2 Klassen gebildet
- diese Schule leistet eine hervorragende Arbeit mit den Kindern und Eltern. Die
Zusammenarbeit mit den anderen Einrichtungen im
Bergmannsfeld ist
besonders wichtig. Das lässt sich nicht einfach in andere Schulen verlagern.
- Die Schulwege zur Morungenschule oder zur Astrid-Lindgren-Schule sind zu Fuß
für die Kinder zu weit und teilweise gefährlich.
Auch die Benutzung der Busse
ist keine Alternative - die sind frühmorgens sowieso schon alle zu voll.
- Die Schule ist wichtig für das Bergmannsfeld. Hier ist vor allem Wohnraum für
Familien mit Kindern. Die Familien brauchen die wohnortnahe Schule.
- Sollte die Schule schließen, ist ein Wegzug oder ausbleibender Zuzug von
Familien zu befürchten. Die Folgen wären steigender Leerstand und der
Verlust
weiterer sozialer Einrichtungen und Geschäfte. Die Lage der Siedlung würde
sich insgesamt verschlechtern. Das kann nicht im Sinne
der Stadt Essen sein.
Die Initiative für den Erhalt der Schule im Bergmannsfeld bitte um Ihre Unterstützung.
Zusätzliche Informationen zum Thema:
SPD Oststadt für den Erhalt (externer Link)
Bündnis90 / Die Grünen Kreisverband (externer Link)
Blickpunkt (Juni 2010) (PDF, 3417 kB)
Grundschulentwicklungsplanung (PDF, 268 kB)
Anmeldungen/Zügigkeiten (PDF, 43 kB)
Kartographische_Darstellung (PDF, 2337 kB)
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März 2010
► Nachklang: KulturZeit in der Essener - Oststadt
In Rahmen von Kulturhauptstadt 2010 zeigte die Essener Oststadt ihr kulturelles Potential -
in einem eigenen Kulturfest mit den Menschen im Stadtteil.
Vom 19.03.-28.03.2010 fand diese Veranstaltungsreihe ein tolles Echo. Hier der fotographische Ausblick in der Bilderstrecke.
(einfach ins erste kleine Bildchen klicken)
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März 2010
► Das Programm: KulturZeit in der Essener - Oststadt
Essen ist Kulturhauptstadt 2010. In diesem Rahmen zeigt auch die Essener Oststadt ihr kulturelles Potential - in einem eigenen Kulturfest mit den Menschen im Stadtteil.
Vom 19.03.-28.03.2010 gehen im Bürgerhaus Oststadt 9 Veranstaltungen für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren über die Bühne. Beteiligt sind Theater-, Musik-, und Tanzgruppen aus dem Stadtteil und darüber hinaus.
Besonders freuen wir uns darüber, dass sich zwei Theatergruppen mit Senioren im Rahmen der KulturZeit neu gegründet haben. Seit dem Herbst 2009 werden sie von einer Regisseurin & Theaterpädagogin begleitet. 24 Senioren in diesen Gruppen spielen nun Theater und werden dies auch über das Festival hinaus weiter fortsetzen!
Was noch passiert:
Der Verein Tanzmoto präsentiert Tanzchoreographien mit 5 Essener Grundschulen.
Das Steeler Theater- Freudenhaus und die Studiobühne Essen / Kray sind mit je einem Stück im Programm vertreten.
Die aus Radio und TV bekannte Gruppe RADAU aus Hamburg spielt Rockmusik für Kinder und Eltern.
Ein HipHop Workshop mit dem Tanzhaus NRW gibt den Jugendlichen im Stadtteil Gelegenheit, ihren eigenen Tanzstyle zu perfektionieren.
Wir bedanken uns herzlich bei allen Unterstützern und Sponsoren und wünschen Ihnen & Euch viel Freude in der KulturZeit!
Markus Heijenga & Peter Manns
Stadtteilbüro Bergmannsfeld & Bürgerhaus Oststadt
Freitag, 19.03.
Ein Konzertabend mit der `United-Brass-Big-Band´ und dem Duo Roser/Wallmeier.
35 junge Musikerinnen und Musiker bilden die `United-Brass-Big-Band´. Sie alle sind Schülerinnen und Schüler des Carl-Human-Gymnasium und des Gymnasium an der Wolfskuhle. Die Big Band kann auf zahlreiche CD-Produktionen und Konzerte zurückblicken und präsentiert in der KulturZeit ihr aktuelles Programm.
Fingerstyle trifft Jazz
Das Duo Roser/Wallmeier (Dietmar Roser – git. & Klaus Wallmeier – dr.) existiert in dieser Form erst seit wenigen Monaten -
musikalisch und menschlich kennen sich die beiden aus vielen anderen Projekten.
Trotz dieser kurzen Zeit können die Zuschauer ein intensives Zusammenspiel erleben; stets im Mittelpunkt steht der von Dietmar Roser verfasste Song, der wie eine Kompassnadel die Richtung vorgibt.
Bürgerhaus Oststadt
Beginn: 19.00 Uhr
Eintritt frei
www.united-brass.de
Samstag, 20.03.
Jugendtheater - Heimatplaneten
Rückblick: Anfang 2008 luden die Studiobühne Essen und das Forum Russlanddeutscher interessierte junge Menschen unterschiedlicher kultureller
Herkunft zu einer gemeinsamen Theater-Werkstatt ein. Ausgehend von
Motiven aus Saint-Exupérys Erzählung Der kleine Prinz begannen die
TeilnehmerInnen ihre szenische Spurensuche. Daraus wurde schließlich
die Suche des Laternenanzünders, des Königs, des Eitlen, des Säufers,
der Rose, des Geographen, des Fuchses und des Geschäftsmannes nach
ihren Heimatplaneten. ...
Wie ticken eigentlich `Jugendliche mit Migrationshintergrund´ - wo sehen sie sich in der Gesellschaft?
Wer eine Antwort auf diese Fragen sucht sollte sich das Stück `Heimatplaneten´ anschauen. Er wird lernen, dass die Lebenswelt der heranwachsenden Jugendlichen vielschichtig ist. Es gibt viele Wege, seinen Platz zu finden. Die jugendlichen Schauspielerinnen und Schauspieler zeigen einige davon exemplarisch auf dem Hintergrund des Stückes `Der kleine Prinz´. Das machen sie mit einer hohen Ernsthaftigkeit und Professionalität. Herausgekommen ist ein sehr empfehlenswertes, kurzweiliges Theaterstück. Zugleich authentisch und künstlerisch anspruchvoll.
Nominiert für die Auszeichnung ESSENS.BESTE.2010
Eine gemeinsame Produktion der Studiobühne Essen und des Forum Russlanddeutsche in Essen e. V.
Aufführung mit anschließendem Gespräch über das Stück.
Bürgerhaus Oststadt
Beginn: 19.00 Uhr
Eintritt frei
studio-buehne-essen.de
Sonntag, 21.03.
Kinder und Jugendtanz
Ein Nachmittag mit dem Steeler Kinder- und Jugendballett und den Kinder- und Jugendtanzgruppen des Bürgerhaus Oststadt
Steeler Kinder- und Jugendballett (14:30)
Seit 34 Jahren gibt es das Steeler Kinder- und Jugendballett schon. Seitdem ist Edeltrud Weiß die ehrenamtliche Leiterin und kümmert sich um die derzeit 30 Tänzerinnen, die Kostüme, Choreographien und alles Organisatorische. Seit Bestehen des Balletts gab es unzählige öffentliche Auftritte im Stadtteil aber auch bei Essen - Original, im Grugapark oder im Center am Limbecker Platz.
Im KulturZeit-Festival tanzt das Ballett Ausschnitte aus seinem Programm `Joseph´ nach dem gleichnamigen Musical.
Die Zauberwelt des Tanzes (15:45)
Tanzvorführungen der Kinder- und Jugendtanzgruppen des BHO unter der Leitung von Maria Breininger. Kindertanz, klassischen und modernen Tanz, unterschiedliche choreografische Aufführungen zu Musikrichtungen, wie Pop und Jazz, sowie Tanzaufführungen zu populären Liedern aus Videoclips.
Bürgerhaus Oststadt
Beginn: 14:30
Eintritt frei
Montag, 22.03.
Schmeckt´s? - Eine Einladung zu einem theatralischen Kaffeetrinken
Die Frage "Schmeckt's?" kann seit Loriots Restaurant-Sketch nicht mehr ironiefrei gestellt werden.
Die neu gegründete russische Seniorentheatergruppe hat sich Loriots Text gestellt und erprobt seit Herbst 2009 deutsche Texte, Ausdruck und Gefühle auf der Bühne zu vereinigen. Sprache wird so zum (Kinder)- Spiel. Die 12 russlanddeutschen Schauspielerinnen und Schauspieler laden ein zu einer Kostprobe ihrer Spielfreude bei Kaffee & Kuchen. Ergänzt wird der Nachmittag durch musikalische und lyrische Kurzvorträge. Lassen Sie es sich schmecken.
Schauspieltraining/Regie: Heide Urban
Katholische Kirchengemeinde in der Albert-Schweitzer-Straße 2
Beginn: 15:30 Uhr
Eintritt frei
studio-buehne-essen.de
Neu - Senioren spielen Theater!
Im Herbst 2009 hat sich ebenfalls - unter der Leitung von Regisseurin Heide Urban - eine weitere Theatergruppe mit älteren Menschen formiert. Im Bürgerhaus Oststadt schulen seitdem 12 Frauen zwischen 53 und 77 Jahren ihre körperlichen und stimmlichen Ausdrucksmöglichkeiten, ihre Improvisationsgabe, Phantasie und Abenteuerlust. Mittlerweile arbeiten sie an ihrer 1. Eigenproduktion.
Wir dürfen gespannt sein, was sie unter der überschrift "Klassentreffen" im Frühsommer zeigen werden.
Zwei Theatergruppen also, die zeigen, welchen Anspruch Theater von Senioren hat:
Nicht Beschäftigungstherapie will es sein, sondern aktive künstlerische Arbeit.
Mittwoch, 24.03.
RADAU - Rockmusik für Kinder und Eltern
Die Lieder handeln vom Loslegen und Abheben, von wilden Schildern und langweiligen Lehrern, von Riesen, Stuntmen und Schlaubergern, von Gemeinheiten und dem Tanz an der Supermarktkasse, von den eigenen Erfolgen und der beschränkten erwachsenen Welt. Hier geht es um alles, was Kinder (und Eltern) bewegt - um Spaß und Alltag, um Gefühle und schwierige Fragen.
Die Musik geht nicht nur ins Ohr, sondern auch mächtig in die Beine.
Dass Musik für Kinder zwischen drei und zehn Jahren zugleich frisch, fetzig und pädagogisch wertvoll sein kann, beweist die Hamburger Kinder- Rockband RADAU! (taz - die tageszeitung)
Bürgerhaus Oststadt
Beginn: 10:30 und 14:30 Uhr
(2 Vorstellungen)
Eintritt: € 2,50
www.radau-online.de
Donnerstag, 25.03.
Theater - Zwei Witwen sehen rot
Das Theater Freudenhaus in Steele präsentiert Zwei Witwen sehen rot im Bürgerhaus
Zwei Damen im besten Alter und ein Problem: Die Witwenrente wird knapp! Was tun? Erst einmal wird gründlich mit den Ehemännern und deren Flucht in die ewigen Jagdgründe abgerechnet. Doch das löst keine Finanzprobleme. Da kommt die rettende Idee: Erotische Dienste am Telefon. Nur logisch, dass dabei einiges in die Hose geht...
Inge Nagierski und Lore Duwe-Scherwat spielen eine übertreibungskomödie, fernab allen Seniorentheaters, machen Spaß und verbreiten diesen auf erfrischende Weise.
Beide spielen sich die Bälle zu, improvisieren und sind voller Energie.
Bürgerhaus Oststadt
Beginn: 15:30 Uhr
Eintritt frei
theater-freudenhaus.de
Freitag, 26.03.
Tanzmoto e. V. präsentiert: Grundschulen in Bewegung
5 Grundschulen aus Essen präsentieren spannende Choreographien, die aus der Arbeit von Tanzmoto e. V. in den Schulen entstanden sind.
Dabei sind:
Grundschule im Bergmannsfeld
Graf-Spee Schule in Bredeney
Gemeinschaftsgrundschule an der Jacobsallee in Heidhausen
Maria-Kunigunda Schule in Karnap
Theodor Heuss GGS in Bergerhausen
Seit 2007 gibt es die Tanzprojekte " 180° Drehung" im offenen Ganztag der Grundschule im Bergmannsfeld, durchgeführt in Zusammenarbeit mit dem gemeinnützigen Verein TANZMOTO e.V. / Essen und finanziert vom Landesverband Rheinland. Regelmäßig kommen seither dazu professionelle Tänzer / Innen der Kompanie Tanzmoto in die Schule, um mit einen altersgemischten Gruppe aus Mädchen und Jungen kreativ zu arbeiten. Tanzmoto arbeitet in ähnlicher Weise in den anderen Essener Grundschulen, die sich in der KulturZeit nun gemeinsam präsentieren.
Bei tänzerischen Improvisationen schlüpfen die Kinder in andere Rollen, erfinden neue Bewegungen und entdecken sich selbst. Auch lernen sie für ihre Emotionen einen Ausdruck zu finden und besser damit umzugehen.
Die Jungen und Mädchen erfahren sich beim Tanz als Teil einer Gruppe, die gemeinsam ein neues Tanzstück erarbeitet. Dabei muss der Einzelne Verantwortung für die Tanzpartner und das Ziel übernehmen.
Im Verlauf der Proben können die Tanzpädagogen immer wieder beobachten, wie einzelne Kinder sich gegenseitig ermutigen und unterstützen, eigene ängste abbauen und über sich hinaus wachsen.
Bürgerhaus Oststadt
Beginn: 17:00
Eintritt frei
www.tanzmoto.com
Freitag, 26.03.
School´s Out Party
Halbzeit im Schulhalbjahr - Luftholen in den Osterferein.
Wir läuten die Ferien ein. (ab 14 Jahren)
Bürgerhaus Oststadt
Beginn: 19:00 / Open End
Eintritt: € 1,50
Samstag, 27.03.
Tanzhaus NRW: Workshop Streetdance & HipHop für Jugendliche
Nach einem temperamentvollen Aufwärmen werden mit Spaß und Freude coole HipHop - Choreografien erlernt, die Schwung und Dynamik in den Alltag bringen.
Die Jugendlichen erfahren wann, wo und woraus der HipHop entstanden ist.
Die erlernten Choreografien werden am Abend vor Publikum präsentiert.
Coreographer & Dancer Alex Koda tanzt in Shows für Künstler wie Cascada und Infamous und choreografiert für die Girlband Bisou. In seinen Tanzstil fließen Elemente aus New School HipHop, L.A. Style und Old School ein.
Bürgerhaus Oststadt
Beginn: 15:00
Präsentation: 19:00
Eintritt frei
myspace.com/alex.coda
Sonntag, 28.03.
Festival - Abschlussveranstaltung
JAHRES-REVUE
Zum Abschluss des KulturZeit - Festivals zeigen Kursteilnehmer des Bürgerhauses ein abwechslungsreiches Programm mit professionellem Anspruch aus den Sparten Musik, Gesang und Tanz
Bürgerhaus Oststadt
Beginn: 16.30 Uhr
Eintritt: 1 €
buergerhaus-oststadt.de
Veranstaltungsort ist das Bürgerhaus Oststadt, Schultenweg 37-41, 45279 Essen statt. Einzige Ausnahme ist die Veranstaltung am 22.03., die im Gemeindezentrum der katholischen Kirchengemeinde St. Joseph-Horst-Eiberg, in der Albert-Schweitzer-Straße 2 stattfinden wird.
Kontakt & Kartenreservierung:
Bürgerhaus Oststadt
Tel: 8851-126
Mail: monika.ruhl@jugendamt.essen.de
Das Programm zum Download gibt es hier.
KulturZeit Oststadt wird gefördert durch:

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November 2009
► Kommunalwahl: Es wurde gewählt
Gewählt wurden ein neuer Oberbürgermeister sowie die Abgeordneten für den Stadtrat und die Bezirksvertretungen. Im Stadtbezirk - 7 / Steele-Kray-Freisenbruch-Horst wurde Arnold Kraemer (SPD) in der konstituierenden Sitzung der Bezirksvertretung am 10.11.2009 einstimmig zum neuen Bezirksbürgermeister gewählt.
Unsere Siedlungszeitung Blickpunkt Bergmannsfeld hat mit Arnold Kraemer (Bild rechts) gesprochen.
Blickpunkt-Bergmannsfeld:
Herr Kraemer, herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Wahl zum neuen Bezirksbürgermeister. Was war Ihre erste Amtshandlung nach Ihrer Wahl am 10.11.?
Arnold Kraemer:
In der konstituierenden Sitzung der BV die Vereidigung der stellv. Bezirksbürgermeister und aller Mitglieder der neuen Bezirksvertretung.
Am nächsten Tag die Wahrnehmung des ersten Ortstermins am Hellweg Ecke Nottebaumskamp. Hier geht es um eine Großbaustelle der Stadtwerke Essen, um die Abwasserkanalsanierung, die 24 Monate in Anspruch nehmen wird und eine zeitweise Vollsperrung der Strasse mit sich bringt. Der erste öffentliche Termin war dann am Samstag, zusammen mit dem Oberbürgermeister Reinhard Paß, die Eröffnung des Steeler Weihnachtsmarkts.
Blickpunkt:
Die Bezirksvertretung-7 ist zuständig für viele Themen, die die Menschen in den Stadtteilen Steele, Kray, Freisenbruch, Eiberg und Horst direkt betreffen. Der Sachverstand und die Ortskenntnisse der Bezirksvertreter, die ja alle im Stadtteil wohnen, fließt in die Entscheidungen, etwa in Fragen des Straßenverkehrs mit ein. über diese "alltägliche" Arbeit des Bezirksparlamentes hinaus: Welche großen Projekte werden Sie in den nächsten 5 Jahren beschäftigen?
Kraemer:
-Der Neubau der Brücke Schönscheidtstraße über die Bundesbahnstrecke an der Franz-Dinnendahl-Realschule. Hier wird es eine Vollsperrung der Schönscheidtstraße geben. Der ÖPNV muss eine Umleitung in Kauf nehmen.
-Weiter wird die Kreuzung, Zehnthof, Schönscheidtstraße großflächig umgebaut. Das erfordert, dass der Autobahnanschluss der A40, Frillendorf, an die Schönscheidtstrasse verlegt wird.
-Der Ausbau der Ruhrpromenade wird uns lange Zeit begleiten.
-Was mich besonders innerlich sehr bewegt, ist die hohe Kinderarmut gerade in den Stadtteilen Freisenbruch und Horst. Ich werde mich dafür verwenden, meinen Einfluss geltend zu machen, um gerade hier eine Verbesserung zu erlangen. Ich hoffe es gelingt mir.
Blickpunkt:
Die Bezirksvertretung-7 hat sich in den letzten Jahren auch intensiv um die Siedlung Bergmannsfeld gekümmert und u. a. finanzielle Mittel für die Gestaltung des Schulhofes der Grundschule bereit gestellt. Trotzdem hat man angesichts der schlechten Wahlbeteiligung bei der Kommunalwahl in der Siedlung (nur 21,6 Prozent der Wahlberechtigten im Bergmannsfeld haben gewählt) den Eindruck, die Bewohner nehmen das Engagement der Bezirkspolitik nicht wahr. Wie kann man das ändern?
Kraemer:
Da haben Sie wohl recht. Ich habe kein Patentrezept, um hier eine bessere Akzeptanz zu erreichen. Ich werde jeden Vorschlag dankbar aufgreifen. Wir haben Info-Veranstaltungen durchgeführt; dafür 800 Handzettel in die Briefkästen verteilt und am Ende sind sage und schreibe drei Bewohner zu dieser Veranstaltung in das Bürgerhaus gekommen. Alle Parteien bemühen sich sehr um das Bergmannsfeld und nehmen auch am Stadtteilfest teil. Der Erfolg, die Wahlbeteiligung zu erhöhen, ist bisher leider ausgeblieben. Wir werden weiterhin Projekte unterstützen, darauf haben Sie mein Wort. Ich bin fest davon überzeugt dass das Parteiübergreifend sein wird.
Blickpunkt:
Was wünschen Sie sich in den nächsten 5 Jahren für die Siedlung Bergmannsfeld?
Kraemer:
Dass die komplette Sanierung der Häuser endlich abgeschlossen wird und die Ladenstrasse, die in einem erbärmlichen Zustand ist, ihren Schrecken verliert und das Schattendasein verlassen kann. Wenn nötig auch mit einem Rückbau. Und im übrigen ist das Bergmannsfeld schöner und besser als von der Öffentlichkeit darstellt wird. Das ist auch sehr deutlich geworden in dem Buch: "Innenansichten" 40 Jahre Bergmannsfeld.
Lesen Sie das Interview mit Arnold Kraemer in der aktuellen Ausgabe des Blickpunkt Bergmannsfeld:
PDF-Download (2,2 MB).>
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September 2009
► Fotoausstellung 'Innenansichten'
vom 13.09.2009 - 10.10.2009
im Cafe des Kulturforum - Steele,
Dreiringstraße 7
Im vergangenen Jahr erschien im Klartext - Verlag das Buch `Innenansichten - 40 Jahre Bergmannsfeld´. Autor Christoph Wilmer und Fotografin Brigitte Kraemer gelang ein spannender Rück- und Einblick in den Mikrokosmos der Siedlung Bergmannsfeld. Das Buch stellt die Vor- und Entwicklungsgeschichte der Siedlung sowie das alltägliche Leben und die Menschen im Quartier dar, so wie sie sind – mit Ecken und Kanten, aber liebenswert und original.
In der Ausstellung `Innenansichten´ zeigen Kulturforum Steele und Stadtteilbüro Bergmannsfeld noch einmal die Bilder, die Brigitte Kraemer im Sommer 2008 in der Siedlung gemacht hat. Eindrückliche Momentaufnahmen von Menschen in ihrem Stadtteil. Bilder die das oft schlechte Image der `Hochhaussiedlung´ relativieren. Bilder von `normalen´ Menschen.
Ab Winter 2008 werden 12 dieser Bilder auch in der Dauerausstellung des Ruhrland Museum auf Zollverein zu sehen sein.
Brigitte Kraemer, die für den Spiegel, Stern, die Zeit und andere Medien arbeitete, hat in den letzten Jahren unter anderem die Fotobände `Mann und Auto´ und `die Bude´ im Klartext - Verlag ver&öuml;ffentlicht. Derzeit stellt sie auch im Rahmen der Ruhrtrienale in der Jahrhunderthalle Bochum `Riten im Revier´ aus. Hier zeigt sie religi&öuml;ses Leben im Ruhrgebiet.
Lesen Sie hier den Artikel der Schrift `Forum - Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur´ 1/2009 über das Bergmannsfeld und seine Geschichte:
ästhetik im Wandel - das Bergmannsfeld (PDF, 280 kB)
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September 2009
► Stadtteilfest Bergmannsfeld am 12.09. im Jaspersweg
Mit Bühnenprogramm, Flohmarkt, Spiel und Spass, lecker Essen und Trinken
Auch in diesem Jahr haben sich die Organisatoren des Festes wieder viel einfallen lassen, um in der Siedlung ein buntes Fest auf die Beine zu stellen. So wird der Aktivspielplatz wieder einen Kran aufstellen und Kistenklettern mit Seilsicherung anbieten.
Das Bürgerhaus wird unter anderem wieder eine Hüpfburg aufstellen. Darüber hinaus gibt es viele verschiedene Spielstationen für Kinder. Ein grosser Cafe- und Biergartenbereich lädt zum verweilen und unterhalten mit den Nachbarn ein. Für die Unterhaltung sorgt auch ein abwechslungsreiches Bühnenprogram. Es treten unter anderen der Chor Cantare und ein Percussionensemble auf.
Für den Flohmarkt wird eine Fläche im oberen Teil des Jaspersweg frei gehalten. Stände und Decken können ab 13:00 Uhr aufgebaut werden. Die Standflächen sind kostenfrei, professionelle Händler sind nicht zu gelassen. Das Fest beginnt um 14:00 und endet um 18:00 Uhr.